Luzerner Braunviehzuchtverband: Der Vorstand stellt sich vor.

 

 

Personalien 

Name: Portmann Söpp
Vorname: Josef
Ort:  Rütmatt, 6170 Schüpfheim
Alter: 51
Beruf: Landwirt

 

Tätigkeiten

  • Seit 2000  im Vorstand des LBZV
  • Tätigkeit im Vorstand LBZV:     Präsident

Weitere Tätigkeiten im Bereich Landwirtschaft und Viehzucht:

  • Vorstandsmitglied Braunvieh Schweiz
  • OK-Mitglied Lucerne-Expo/LUBRA
  • LBE-Experte 2002 – 2015
  • Verbandsexperte bei Braunvieh Schweiz
  • Kassier Käsereigenossenschaft Oberberg

 

Ziele im Vorstand des LBZV:
Der Vorstand hat sich schon vor geraumer Zeit intensiv mit der Neuausrichtung unseres Verbandes befasst. Diese wurde  in der Zwischenzeit weitgehend unter Dach und Fach gebracht. Zurzeit steht die Umsetzung eines neuen Logos sowie die Namensänderung und die Anpassung der Statuten im Mittelpunkt.  Der Luzerner Braunviehzuchtverband wird sich künftig also mit einem neuen Erscheinungsbild präsentieren.
Der Luzerner Braunviehzuchtverband soll aber auch in Zukunft ein zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner für die Züchter und deren Anliegen sein.


Betriebsspiegel

  • Betriebstyp:    Milchwirtschaft mit eigener AufzuchtDSC00016
  • Bergzone:        2
  • LN:    ha  24.87
  • Betriebsfläche:    ha    28.4
  • Angestellte:    Familienbetrieb
  • Kühe:     20
  • Jungvieh:    27
  • Sonstige Tiere:    Freibergerstute mit Fohlen
  • Haltungsform:    Laufstall   (seit 2008)

 

Fütterung Kühe :
Sommer:  Gras (eingrasen/Herbstweide), Heu, Emd, Lucerne, Zuckerrübenschnitzel (Trockenschnitzel), Starterfutter, Hochenergie, Eiweisskonzentrat, Salz und Mineralstoffe
Winter:    Heu, Emd, Lucerne, Zuckerrübenschnitzel (Trockenschnitzel), Starterfutter, Hochenergie, Eiweisskonzentrat, Salz und Mineralstoff

Fütterung Jungvieh:
Sommer:   Weide (eigene Sömmerungsweiden)  Oekoheu, MineralstoffKühe
Winter:      Heu, Emd, Salz, Mineralstoff

Leistungsdaten:

  • Milchleistung:    kg  8‘321
  • Ø Eiweiss:    %    4.13
  • Ø Fett:    %    3.46
  • Milchverwertung:   Käserei Oberberg: Emmentalerproduktion und verschiedene Spezialitäten

    
Viehzucht
Zuchtziel:
Ich bevorzuge eine problemlose und gehaltsstarke Kuh, die eine hohe Leistungsbereitschaft und hervorragende Exterieureigenschaften vereint. Dieses Ziel zu erreichen ist nicht ganz einfach. Es gibt aber genügend Beispiele die zeigen, dass dies eben möglich ist.Lubra 2013

Stiereneinsatz:
Blooming, Genox-Boy, Nescardo, Alino, Big Star, Biver, usw.

Erfolge:

  • Champion Gotthard Open 2015, Vize-Champion Gotthard Open 2013
  • Champion Lubra 2015, Jungkuh-Champion Lubra 2013
  • Mention-Honorable Swiss Classic 2013
  • 4 x  Champion Braunvieh-Eliteschau Amt Entlebuch

Schönstes Erlebnis:
Champion Gotthard Open 2015 mit Jongleur-JOLENEGothard Open 2015

    
Welche Stärken hat das Braunvieh?
Das Braunvieh kann vor allem mit seinen hervorragenden Fitness-Eigenschaften überzeugen, wie z.B. Nutzungsdauer, Eutergesundheit, Fruchtbarkeit, Geburtsverlauf, Anpassungsfähigkeit, usw.
Das Fundament, der Eiweissgehalt sowie das Kappa-Kasain B sind weitere Trümpfe, die unser  Braunvieh in der Hand hat.

An welchen Schwächen muss in Zukunft bei Schweizer Braunvieh besonders gearbeitet werden?
Aus meiner Sicht muss in erster Linie die Leistungssicherheit verbessert werden.

Werden auf Ihrem Betrieb Tiere genotypisiert?Mocambo Joya
Ja

Weshalb und welche Tiere werden typisiert? Wieso nicht?
Es werden ausschliesslich Stierkälber aus interessanten Paarungen und aus Vertragspaarungen typisiert mit der Hoffnung, dass eine KB-Station dann und wann ein Stierkalb ankauft.


Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer eigenen Braunviehzucht?DSC0ä8689
Mein Ziel ist es, unkomplizierte und wirtschaftliche Braunviehkühe zu züchten, die auf dem Markt gefragt sind und akzeptable Preise erzielen. Der Verkauf von Zucht- und Nutzvieh ist nämlich eine wichtige Einnahmequelle.
Auch der Schaugedanke wird dabei nicht ganz ausser Acht gelassen.


Wie sehen Sie die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Die Schweizer Landwirtschaft steht vor grossen Herausforderungen. Gesättigte Märkte und Billigimporte aus dem Ausland drücken auf die Preise.Rütmatt 2
Knappe Bundesfinanzen drücken auf die Direktzahlungen. Die Liberalisierung der inländischen Märkte verschärft die Konkurrenz unter den Bauern und fördert somit die Macht der Abnehmer. Um in Zukunft bestehen zu können, ist es für die Schweizer Landwirtschaft notwendig, sich von der ausländischen Konkurrenz abzuheben. Sei dies durch die Herstellung von regionalen Produkten, durch eine hervorragende Qualität oder durch Spezial- und Nischenprodukte.   

 

 

Folgen Sie uns auf Social Media

Adresse

Vieh aus der Zentralschweiz

Jasmin Michel- Flück, Sekretärin
Fruttstrasse 17
6067 Melchtal

info@braunvieh-zentralschweiz.ch
Handy: 079 727 38 87

Newsletter abonnieren

Quicklinks

Login

© 2013 bis 2026 | Alle Rechte vorbehalten | vieh-zentralschweiz.ch | produziert durch web2use.ch